“Chris Gall’s Trio debut provides evidence that jazz is alive and kicking in Germany” schreibt das größte englische Jazzmagazin Jazzwise über das Debut-Album Climbing Up. Mit ihrem ersten Album, das im Frühjahr 2008 auf ACT, einem der renommiertesten Jazzlabels in Europa und ECHO-Jazz-Preisträger 2010/11, erschienenen ist, erhielt das Trio um den Münchner Pianisten Chris Gall und dem Gastsänger Enik euphorische Kritiken im In- und Ausland - die Süddeutsche Zeitung hat ihm ja schon längst „das Zeug zu internationalem Profil“ bescheinigt.


Dabei tritt das Chris Gall Trio den Beweis dafür an, dass eine Instrumentierung, von der man vor Jahren annahm, sie sei hinsichtlich Ihrer Klangmöglichkeiten erschöpft oder ausgereizt, noch immer neue Möglichkeiten in sich birgt.


„Eine Attacke der Jazzwelt auf den Popkosmos“ wurde schon behauptet, und doch liefern Galls Kompositionen neben hochenergetischen und virtuosen Klangströmen auch klassisch-romantische Momente und akkordischen Minimalismus. Chris Gall, der mit seinem Trio dabei immer authentisch und rein akustisch bleibt und über die Grenzen des Genres locker hinausblickt, überführt diese Fülle von Klängen und Stilen mit scheinbar leichter Hand in klare, transparente Strukturen. Er zeigt einfach nur auf, wie man mit einem veritablen Jazz-Background mit Weltmusik, Klassik und der Pop-Avantgarde korrespondieren kann. Ein Spannungsbogen in schillernder Vielfalt.